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Der Feuersalamander

Allgemeines über den Feuersalamander

Der Feuersalamander ist eine, aus Europa stammende Art von Amphibien, aus der Familie der Echsen. Der Feuersalamander wurde zum ersten Mal im Jahre 1758 von dem schwedischen Forscher Cal Linee beobachtet.

Je nach regionaler Mundart wird sie unter anderem auch als Molche, Bergmolch, Zauneidechse, Erdsalamander, Regenmolch, Eidechse, Regenmännchen, Gelber Schneider, Wegnarr, Regemolli, Bergnarr oder auch als Tattermandl bezeichnet. Diese volkstümlichen Namen unterscheiden jedoch zum Teil nicht eindeutig zwischen dem Feuersalamander und dem Alpensalamander.

Typischerweise leben Feuersalamander in recht größeren Laub- und Mischwaldgebieten mit vielen naturnahen Bachläufen. Feuersalamander sind besonders bei Regenwetter und in der Nacht aktiv.

Die Ernährung

Feuersalamander lieben Regen und sind nachtaktiv

Feuersalamander lieben Regen und sind nachtaktiv

Erwachsene Feuersalamander ernähren sich zum überwiegenden Teil von wirbellosen Organismen, so zum Beispiel von Asseln. Daneben sind vor allem Regenwürmer als Beute sehr beliebt. Generell verzehren Feuersalamander alle Tiere, welche von der Körpergröße noch überwältigt werden können. Dabei sind sie nicht besonders wählerisch.

Wenn sich die, ansonsten sehr langsamen Feuersalamander, dafür „entschieden haben“ Beute zu machen, werden sie plötzlich sehr agil. Kleine Zähne in ihrem Ober- und Unterkiefer, als auch am Gaumen nutzen sie zum Festhalten sowie zum Transport von ihrer Beute. Recht stark pendelnde Bewegungen des Körpers unterstützen den Schlingvorgang, vor allem bei der Überwältigung von großen Beuteorganismen.

Die Nahrung der Larven besteht aus larvalen Stadien von Wasserinsekten. Es gilt jedoch für die Larve dasselbe wie für die erwachsenen Tiere: Was überrumpelt werden kann, wird auch gegessen. Salamanderlarven, welche im unmittelbaren Bereich von Höhlengewässern leben, ernähren sich vorwiegend von Höhlenflohkrebsen. Bei sehr geringem Nahrungsangebot kann unter den Salamanderlarven auch Kannibalismus auftreten.

Mit wachsender Körpergröße steigern sich die Beissereien, bis zu guter Letzt ein schwächerer Artgenosse vom Stärkeren gefressen wird. Bei dem Eintritt in die Metamorphose wird eine Nahrungsaufnahme des Feuersalamander für mehrere Tage bis zu der vollständigen Umwandlung unterbrochen.