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Der Molch

Allgemeines über den Molch

Die Bezeichung des Molches ist schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt und stammt von dem mittelhochdeutschen Mol[le] ab. Früher war es schwierig, Molche von Salamandern und Eidechsen zu unterscheiden.

Während die Molche zu den Amphibien zählen, gehören die Eidechsen wie zum Beispiel die Zauneidechse zu den Reptilien. Heute weiß man, das die Molche zu den Schwanzlurchen zählen und an Land, sowie auch im Wasser leben. Molche sind, obwohl Sie auch im Wasser leben und dort auch ihren Laich ablegen, schuppenlos.

Zu den Molcharten zählen der Kammmolch, Fadenmolch, Bergmolch und Teichmolch. In den kühleren Wintermonaten fallen die Amphibien in eine Winterstarre, für die Sie sich ein sicheres Versteck aussuchen.

Für die Haltung zu Hause wurden inzwischen besondere Zuchtformen des Molches gezüchtet, wie zum Beispiel der Feuerbauchmolch. Dieser ist schwarz mit einem leuchtend rotem Bauch, der schwarz gepunktet bzw. gefleckt ist.

Ernährung

Molche ernähren sich überwiegend von kleineren Krebstierchen, wo zum Beispiel Wasserflöhe und Bachflohkrebse zugehören, aber auch kleine Insekten und Würmer stehen auf ihrem Speiseplan.

Vermehrung und Fortpflanzung

Mit cirka 2-3 Jahren kommen die meisten Molche in die Geschlechtsreife. Das Weibchen nimmt die Samen, die das Männchen vorher im Wasser abgelegt hat, mit Ihrer Kloake auf und heftet bis zu 300 Eier an Wasserpflanzen. Aus den Eiern schlüpfen dann später die Kaulquappen. Nach etwa 2-4 Monaten haben Sie sich dann vollständig zu Molchen entwickelt.

Haltung mit anderen Amphibien

Gerne wird schon mal behauptet, man könne einen Feuersalamander mit einem Feuerbauchmolch zusammenhalten. Dazu ist aber nicht zu raten, da unter anderem der Feuersalamander ganzjährig an Land lebt, während der Feuerbauchsalamander auch im Wasser lebt.

Feinde

Zu den Feinden dieser Amphibien zählen Fische, Vögel (zum Beispiel Fischreiher) und Schlangen. Zu den Feinden der Kaulquappen zählen auch kleinste Wasserinsekten und Insektenlarven. Zu den größten Feinden zählt aber der Mensch, da er die Lebensräume dieser und vieler anderer Tiere sehr bedroht.

Daher sind diese Amphibien auch besonders naturgeschützt.