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Eidechsen

Es gibt drei Familien der Eidechsen, sie unterscheiden sich in sogenannte echte Eidechsen, die zur Gattung Gallotia gehören, dann gibt es verschiedene Unterfamilien der Gattung Lacertinae, die mit zahlreichen Arten belegt sind, wie die Nachtechsen und die Schienenechsen.

Die echten Eidechsen gehören zur Familie der Reptilien der Ordnung Schuppenkriechtiere – sie bestehen aus 25 Gattungen mit mehr als 200 Arten.

Echte Eidechsen sind beispielsweise:

  • die Mauereidechse (Podarcis hispanica), lebt in Westdeutschland, Frankreich, Spanien und Nordafrika
  • die Bergeidechse (Lacerta vivipara), wird auch Berg- oder Mooreidechse genannt und ist in Spanien und Irland sowie Ostsibirien, Bulgarien, Barentssee und im Süden von Kasachstan beheimatet
  • die Perleidechse (Lacerta lepida), ist mit 80 cm die größte Eidechse der echten Eidechsenfamilie und lebt im westlichen Mittelmeergebiet.

Zu der Unterfamilie Lacertinae gehören folgende Arten:

  • die Dalmatinische Spitzkopfeidechse (Archaeolacerta oxycephala), typisch klein und stark abgeflachter Körper, lebt in Küstenbereichen von Südkroatien und der Adria
  • die Smaragdeidechse (Lacerta bilineata), zeichnet sich als eine der großen europäischen Eidechse aus, mit einer auffallenden Grünfärbung auf dem Rücken
  • die Ruineneidechse (Podarcis siculus), ist eine kräftige, meist in braunen Farbtönen gehaltene Mauereidechse, die in Italien, an der Adriaküste, in Korsika, in Sardinien, in der Türkei, auf Menorca und in den USA zu finden ist

Als Nachtechsen zur Unterfamilie Eremiainae zählen die Gattungen:

Es gibt 3000 verschiedene Arten von Eidechsen

Es gibt 3000 verschiedene Arten von Eidechsen

 

  • die Wüstenrenner (Eremias) sind verbreitet von Rumänien bis nach Korea, die kleinen bis mittelgroßen Tiere leben dort in Wüsten und Halbwüsten sowie in Steppenbiotopen
  • die Schlangenaugen-Eidechsen (Ophisops), ist eine schlanke Eidechse von bis zu 18 cm, in Europa zu finden auf dem griechischen Festland, in der Türkei und Kleinasien, im Kaukasus, Westsyrien, dem Libanon und Israel
  • die Graseidechse (Philochortus), sonnt sich gerne auf dem warmen Metall der Bahnschienen und ist in Japan beheimatet.

Hier einige Beispiele der Schienenechsen:

  • die Ameive (Ameiva ameiva) hat natürliche Feinde, wie den Teiu-Leguan und ist eine beliebte Beute für große Schlangen und Greifvögel. Sie lebt in den brasilianischen Bundesstaaten Paraná und in Teilen der Amazonas-Region
  • die Tüpfelrennechse (Cnemidophorus lemniscatus) gehört zu den Renneidechsen und lebt gerne in den Tiefebenen und Waldlichtungen Südamerikas
  • der Rote Teju (Tupinambis rufescens), kann bis zu 10 kg schwer werden und eine Länge von bis zu 1,35m erreichen. Er hat eine rötlich-schwarz schimmernde Farbe und setzt seinen Schwanz als Waffe gegen Feinde ein, er lebt in weiten Teilen Südamerikas, außerdem in Argentinien, Brasilien, in den tropischen Regenwäldern und Paraguay

Während es auf der ganzen Welt etwa 3000 verschiedenen Arten von Eidechsen gibt, leben in Deutschland sechs Echsenarten, die alle auf der sogenannten Roten Liste stehen, wie z.B. der Feuersalamander und die Zauneidechse.

Auch verschiedene Molch-Arten sind in Europa beheimatet, wie z.B. der Bergmolch. Die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Arten besteht darin, dass fast alle Eier-legend sind, bis auf wenige Ausnahmen, die lebend gebären, wie zum Beispiel, die im Taunus lebende Waldeidechse.

Sie besitzen eine hornige schuppige Haut mit großen Kopfschuppen.
Eidechsen fressen vorzugsweise, je nach Lebensraum, lebendige Nahrung wie Ameisen, verschiedene Spinnenarten, Hundertfüßern, Heuschrecken, Heuschrecken, Fliegen, Pflanzenläusen und Gliedertieren.

Die meisten Eidechsen ernähren sich von tierischer Kost und sind Allesfresser.