Details zum Projekt

Liebe Feuersalamander-Unterstützer

die Untersuchung des Ausmaßes der Ausbreitung und der Auswirkung des Hautpilzes Bsal auf hessische Feuersalamander war seit acht Jahren die selbstgestellte Aufgabe unserer Arbeitsgruppe des Institutes für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studierende und Lehrende arbeiteten zusammen, um Daten zu generieren, die Öffentlichkeit zu informieren und die Naturschutzverwaltung und die Politik zu beraten.

Unser Projekt in der bisherigen Form endet am 31.12.2025.
Nicht weil die Aufgabe gelöst wäre. Im Gegenteil. Wir erleben beim Schreiben dieser Zeilen ein Bsal-bedingtes Sterben von Feuersalamandern im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Aber auch Hochschullehrer gehen irgendwann in den Ruhestand und Promotionen werden abgeschlossen.

 

Wir möchten uns bei Ihnen für Ihre Zusammenarbeit, Ihr Engagement und Ihre Unterstützung jeglicher Art in den vergangenen Projektjahren herzlich bedanken! Ohne Ihren Einsatz wäre vieles nicht möglich gewesen.

Die wichtigste Änderung: das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie wird ab 10.11.2025 das hessische Meldeportal für kranke und tote Feuersalamander anbieten. Unsere Arbeitsgruppe übergibt diese Aufgabe inklusive des Domain-Namens.

Daher wird das neue Portal wie bisher unter der Domain www.feuersalamander-hessen.de erreichbar sein. Sie befinden sich dann aber nicht mehr unsere Homepage, sondern werden die Seite des HLNUG besuchen.

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) – Dezernat Arten – wird zukünftig der Ansprechpartner  zum Thema Feuersalamander und Bsal in Hessen sein. Entwickelte Maßnahmen und Aufgaben werden vom HLNUG weitergeführt. Unsere Projektergebnisse werden zu diesem Zweck dem HLNUG zur Verfügung gestellt.

Auch unsere Arbeitsgruppe wird weiter am Thema Feuersalamander arbeiten. Wir werden zukünftig Unterrichts- und Bildungsmaterialien zu Amphibien erarbeiten.

Dazu starten wir im Februar 2026 mit überarbeiteten Inhalten hier auf „feuersalamnder.info“. Schauen Sie rein!

Eins ist klar geworden: Der Feuersalamander braucht weiterhin Unterstützung!

Daher möchten wir Sie ermutigen auch weiterhin zum Schutz des Feuersalamanders aktiv zu sein: Funde melden, Larvenerfassungen durchführen oder über das Thema Bsal sprechen.

Vielen Dank & auf Wiedersehen,

Hans-Peter Ziemek & Laura Schöck

Instituts für Biologiedidaktik der JLU Gießen
Instituts für Biologiedidaktik der JLU Gießen